Girokonto · Karten · Banking

Girokonto vergleichen und Kontogebühren sparen

Vergleiche Girokonten nach Kontoführungsgebühr, Mindestgeldeingang, Debit- und Girocard, Bargeldversorgung, Dispozins und Auslandskonditionen.

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„0 € Kontoführung“ bedeutet nicht automatisch komplett kostenlos. Manche Konten verlangen einen Mindestgeldeingang oder berechnen Karten, Bargeldeinzahlungen, Fremdwährungszahlungen oder andere Leistungen separat. Vergleiche deshalb das gesamte Kontomodell.

💶Kontoführung prüfen0 Euro können an Geldeingang, Alter oder weitere Bedingungen gekoppelt sein.
💳Karten vergleichenDebitkarte, Girocard und echte Kreditkarte sind nicht dasselbe.
🏧Bargeld beachtenAbheben und Einzahlen können je nach Bank unterschiedlich viel kosten.
📉Dispozins ansehenWer das Konto gelegentlich überzieht, sollte nicht nur auf die Grundgebühr schauen.

Warum sich ein Girokonto-Vergleich lohnen kann

Der Markt hat sich stark verändert. Neben klassischen Filialbanken gibt es Direktbanken und digitale Anbieter mit unterschiedlichen Gebührenmodellen. Einige Girokonten sind ohne monatliche Kontoführungsgebühr erhältlich, andere werden erst ab einem bestimmten Geldeingang kostenlos.

Eine pauschale Einteilung in „teure Filialbank“ und „kostenlose Direktbank“ ist deshalb nicht mehr sinnvoll. Selbst Konten mit 0 Euro Grundgebühr können Zusatzkosten verursachen, während ein kostenpflichtiges Konto bei häufiger Bargeldeinzahlung, persönlicher Beratung oder inkludierten Karten besser zu deinem Alltag passen kann.

Kleine Monatsgebühr, großer Unterschied über Jahre

Schon 7,90 Euro Kontoführungsgebühr pro Monat entsprechen 94,80 Euro im Jahr. Über fünf Jahre wären das 474 Euro – noch ohne Karten-, Buchungs- oder Dispozinsen. Ein Vergleich kann sich deshalb gerade bei langfristiger Nutzung lohnen.

Beispiel bei 7,90 € / Monat 474 € in fünf Jahren

Diese Punkte solltest du bei Girokonten vergleichen

Das beste Konto hängt davon ab, wie du Bankgeschäfte tatsächlich nutzt. Für jemanden, der fast alles per Smartphone erledigt, gelten andere Prioritäten als für jemanden, der regelmäßig Bargeld einzahlt oder persönliche Beratung benötigt.

KontoführungsgebührIst das Konto bedingungslos kostenlos oder nur bei Mindestgeldeingang beziehungsweise bestimmtem Alter?
Debitkarte und GirocardWelche Karte ist inklusive und kostet eine zusätzliche Girocard oder Kreditkarte extra?
Bargeld abhebenWelche Automaten können genutzt werden und gibt es Mindestbeträge oder Fremdwährungsentgelte?
Bargeld einzahlenIst die Einzahlung möglich, wo funktioniert sie und entstehen dabei Gebühren?
DispozinsRelevant, wenn das Girokonto gelegentlich oder regelmäßig ins Minus rutscht.
AuslandseinsatzKosten für Fremdwährung, Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen außerhalb des Euroraums prüfen.
App und Online-BankingEchtzeitüberweisung, Kartensteuerung, Push-Nachrichten, mobiles Bezahlen und Sicherheitsfunktionen vergleichen.
Filiale und ServiceEntscheiden, ob digitales Banking reicht oder persönliche Beratung und Schalterservice wichtig sind.

Kostenlose Girokonten: DKB und ING als zwei bekannte Beispiele

Direktbanken gehören weiterhin zu den bekannten Anlaufstellen für günstige Girokonten. Kostenlos bedeutet 2026 aber häufig kostenlos unter Bedingungen.

Stand August 2026

DKB Girokonto

Das erste Girokonto ist bei mindestens 700 Euro monatlichem Geldeingang oder für Personen unter 28 Jahren kostenlos. Eine Visa Debitkarte ist enthalten. Ohne die Voraussetzung werden aktuell 4,50 Euro monatlich berechnet.

Stand August 2026

ING Girokonto

Das Girokonto ist aktuell bei mindestens 1.000 Euro monatlichem Geldeingang oder für Personen unter 28 Jahren kostenlos. Andernfalls fallen derzeit 4,90 Euro pro Monat an. Eine Visa Debitkarte ist enthalten.

Wichtig: Eine Visa Debitkarte ist keine klassische Kreditkarte und ersetzt die Girocard nicht in jeder Situation. Konditionen können sich ändern; prüfe vor Abschluss immer das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis.

Weitere Finanzvergleiche

Diese drei Angebote sind als ergänzende Werbung eingebunden. Konditionen, Kosten und Voraussetzungen bitte direkt beim jeweiligen Anbieter beziehungsweise Vergleichsdienst prüfen.

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Kontowechsel: So reduzierst du das Risiko vergessener Zahlungen

Ein Girokontowechsel ist heute deutlich komfortabler als früher. Viele Banken bieten einen digitalen Kontowechselservice an; zusätzlich gibt es eine gesetzliche Kontenwechselhilfe. Trotzdem solltest du das bisherige Konto nicht am Tag der Neueröffnung sofort schließen.

Am sichersten ist eine Übergangsphase: Gehalt oder andere regelmäßige Einnahmen auf die neue IBAN umstellen, wichtige Lastschriften und Daueraufträge kontrollieren und beide Konten mehrere Wochen parallel beobachten. So fallen auch seltene Abbuchungen wie Versicherungen, Jahresbeiträge oder Mitgliedschaften eher auf.

Girokonten vergleichen

Vergleiche Kontoführungsgebühren, Karten, Bargeldversorgung und weitere Konditionen. Öffne anschließend die Detailansicht des jeweiligen Angebots und prüfe alle Voraussetzungen vor der Kontoeröffnung.

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Häufige Fragen zum Girokonto-Vergleich

Kosten, Karten, Bargeld, Kontowechsel und Sicherheit verständlich erklärt.

Wann ist ein Girokonto wirklich kostenlos?

Ein Girokonto ist nur dann wirklich kostenlos, wenn für die von dir benötigten Standardleistungen keine regelmäßigen Kontoführungsgebühren und keine unvermeidbaren Zusatzentgelte anfallen. Viele Konten sind nur bei einem bestimmten monatlichen Geldeingang, Alter oder Nutzungsverhalten kostenlos.

Prüfe zusätzlich Kosten für Debitkarte oder Girocard, Bargeldabhebungen, Fremdwährung, Bargeldeinzahlungen, beleghafte Buchungen und den Dispozins. Auch die BaFin weist darauf hin, dass ein Konto mit 0,00 Euro Kontoführungsentgelt nicht automatisch in jeder Nutzungssituation vollständig kostenlos ist.

Ist das DKB Girokonto 2026 kostenlos?

Das erste DKB-Girokonto ist derzeit kostenlos, wenn monatlich mindestens 700 Euro Geldeingang verbucht werden oder der Kontoinhaber unter 28 Jahre alt ist. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, verlangt die DKB aktuell 4,50 Euro pro Monat.

Eine Visa Debitkarte ist enthalten. Bestimmte Vorteile – etwa kostenloses Bezahlen und Abheben in Fremdwährungen – hängen zusätzlich vom DKB-Aktivstatus ab. Konditionen können sich ändern und sollten vor der Eröffnung erneut geprüft werden.

Ist das ING Girokonto 2026 kostenlos?

Bei der ING ist das Girokonto aktuell ab einem monatlichen Geldeingang von 1.000 Euro oder für Kunden unter 28 Jahren kostenlos. Andernfalls fallen derzeit 4,90 Euro pro Monat an.

Eine Visa Debitkarte gehört zum Konto. Die ING hat für 2027 neue Kontomodelle angekündigt, deshalb sollten die dann geltenden Konditionen vor einem späteren Wechsel erneut geprüft werden.

Was zählt als Geldeingang – muss es zwingend Gehalt sein?

Das hängt von der jeweiligen Bank ab. Manche Anbieter verlangen ausdrücklich Gehalts-, Renten- oder vergleichbare regelmäßige Zahlungseingänge; andere akzeptieren auch mehrere normale Überweisungen, solange die geforderte Gesamtsumme erreicht wird.

Prüfe die genaue Definition in den Kontobedingungen. Zinsgutschriften, Rücklastschriften, Stornobuchungen oder Eigenüberträge können bei einzelnen Banken ausgeschlossen sein.

Was ist der Unterschied zwischen Debitkarte, Girocard und Kreditkarte?

Bei einer Debitkarte wird eine Zahlung normalerweise zeitnah direkt vom Girokonto abgebucht. Auch die Girocard ist eine Debitkarte, nutzt aber ein anderes Akzeptanzsystem. Eine klassische Kreditkarte sammelt Umsätze häufig zunächst auf einem Kartenkonto und rechnet sie später ab.

Eine Visa- oder Mastercard-Debitkarte ist deshalb keine klassische Kreditkarte. Für Mietwagen, Hotels oder einzelne Kautionsreservierungen kann eine echte Kreditkarte weiterhin vorteilhaft oder erforderlich sein.

Ersetzt eine Visa- oder Mastercard-Debitkarte die Girocard vollständig?

Im Alltag decken Visa- und Mastercard-Debitkarten sehr viele Zahlungen ab, sie ersetzen die Girocard aber nicht in jeder Situation vollständig. Einzelne Händler, Behörden, Automaten oder kleinere Geschäfte können weiterhin nur Girocard oder Bargeld akzeptieren.

Wenn dir eine möglichst breite Akzeptanz in Deutschland wichtig ist, prüfe, ob eine Girocard inklusive ist oder optional bestellt werden kann und welche Kosten dafür anfallen.

Wo kann ich mit einem kostenlosen Girokonto kostenlos Bargeld abheben?

Das unterscheidet sich stark zwischen den Banken. Direktbanken ermöglichen Abhebungen häufig über Visa- oder Mastercard-Automaten, teilweise erst ab einem Mindestbetrag oder nur in bestimmten Währungen kostenlos. Automatenbetreiber können zudem eigene Entgelte verlangen.

Filialbanken nutzen oft eigene Automatenverbünde. Vergleiche daher nicht nur die Kontogebühr, sondern auch das für dich tatsächlich erreichbare Bargeldnetz.

Wie wichtig ist die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen?

Wenn du regelmäßig Bargeld erhältst, ist die Einzahlung ein wichtiges Vergleichskriterium. Direktbanken haben häufig kein eigenes Filialnetz und bieten Einzahlungen deshalb nur über ausgewählte Händler, Partnerbanken oder gegen Gebühr an.

Wer häufig größere Bargeldbeträge einzahlt, kann trotz höherer Kontoführungsgebühr mit einem Filialkonto besser bedient sein.

Was kostet Bezahlen und Geldabheben im Ausland?

Im Euroraum sind Kartenzahlungen mit vielen Debitkarten ohne zusätzliches Auslandseinsatzentgelt möglich. Bei Fremdwährungen können dagegen Währungsumrechnungs- oder Auslandseinsatzentgelte anfallen. Auch ausländische Geldautomatenbetreiber können eigene Gebühren erheben.

Prüfe besonders bei häufigen Reisen, ob Fremdwährungszahlungen und Abhebungen weltweit oder nur im Euroraum kostenlos sind.

Warum sollte ich beim Girokonto den Dispozins vergleichen?

Der Dispositionskredit ist bequem, kann aber teuer sein. Schon wenige Prozentpunkte Unterschied machen bei längerer oder regelmäßiger Nutzung spürbare Kosten aus.

Nutzt du den Dispo häufiger, sollte der Zinssatz ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Eine dauerhafte Kontoüberziehung ist allerdings meist teurer als eine planbare Finanzierung und sollte nicht zur normalen Haushaltsfinanzierung werden.

Wie sicher ist mein Geld auf dem Girokonto?

Bei Banken, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen, sind Einlagen regelmäßig bis zu 100.000 Euro je Kunde und Institut geschützt. Dazu zählen typischerweise Guthaben auf Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten beim selben Institut zusammen.

Darüber hinaus können freiwillige Sicherungssysteme bestehen. Bei höheren Guthaben solltest du prüfen, welchem Sicherungssystem die jeweilige Bank angehört.

Wie funktioniert ein Girokontowechsel?

Du eröffnest zunächst das neue Konto und kannst anschließend Daueraufträge, Lastschriften und regelmäßige Zahlungspartner umstellen. Viele Banken bieten dafür einen digitalen Kontowechselservice an.

Zusätzlich gibt es eine gesetzliche Kontenwechselhilfe. Dabei unterstützen alter und neuer Zahlungsdienstleister beim Übertragen wiederkehrender Zahlungsvorgänge. Lass das alte Konto zunächst noch eine Übergangszeit bestehen, bis Gehalt, Lastschriften und Zahlungseingänge sicher umgestellt sind.

Was passiert mit Lastschriften und Daueraufträgen beim Kontowechsel?

Daueraufträge müssen auf dem neuen Konto neu eingerichtet beziehungsweise übertragen werden. Bei Lastschriften müssen Zahlungsempfänger die neue IBAN kennen. Ein Kontowechselservice kann viele regelmäßig auftretende Zahlungspartner automatisch erkennen und bei der Umstellung unterstützen.

Kontrolliere trotzdem mehrere Wochen lang beide Konten, damit keine seltenen jährlichen oder quartalsweisen Abbuchungen übersehen werden.

Sind Echtzeitüberweisungen inzwischen kostenlos?

Seit 2025 dürfen Banken im Euroraum für eine Euro-Echtzeitüberweisung nicht mehr verlangen als für eine entsprechende normale Überweisung. Ist die normale Online-Überweisung in deinem Kontomodell kostenlos, darf die vergleichbare Echtzeitüberweisung daher ebenfalls keinen höheren Preis haben.

Seit Oktober 2025 müssen Zahlungsdienstleister im Euroraum grundsätzlich auch das Senden von Echtzeitüberweisungen in Euro ermöglichen.

Was ist ein Basiskonto und wer hat Anspruch darauf?

Das Basiskonto ist ein Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen wie Einzahlungen, Auszahlungen, Überweisungen, Lastschriften und Debitkartenzahlungen. Verbraucher, die sich rechtmäßig in der EU aufhalten und in Deutschland kein nutzbares Zahlungskonto haben, haben unter den gesetzlichen Voraussetzungen grundsätzlich Anspruch darauf.

Ein Dispokredit oder eine Kreditkarte muss bei einem Basiskonto nicht angeboten werden.

Lohnt sich ein Gemeinschaftskonto?

Ein Gemeinschaftskonto kann für Paare, Familien oder Wohngemeinschaften praktisch sein, wenn Miete, Energie, Einkäufe und andere gemeinsame Kosten zentral bezahlt werden sollen. Prüfe, ob beide Kontoinhaber jeweils eine kostenlose Karte erhalten und ob Mindestgeldeingänge auch beim Gemeinschaftskonto gelten.

Zusätzlich kann ein separates persönliches Konto sinnvoll bleiben, wenn private und gemeinsame Ausgaben klar getrennt werden sollen.

Sollte ich nur wegen einer Wechselprämie das Girokonto wechseln?

Eine Prämie kann attraktiv sein, sollte aber nicht das wichtigste Auswahlkriterium sein. Entscheidend sind die laufenden Kosten und Leistungen nach Ende der Aktion.

Prüfe Mindestgeldeingang, erforderliche Kartenzahlungen, Mindestnutzungsdauer, Kartenkosten und die Frage, ob du in den vergangenen Monaten bereits Kunde der Bank warst. Eine einmalige Prämie gleicht ein dauerhaft unpassendes Kontomodell nicht aus.

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