Kurzfazit: Der ChunHee WiFi Notrufknopf verbindet einen tragbaren SOS-Taster mit einem lokalen Alarm und einer Smartphone-Benachrichtigung über die Tuya- beziehungsweise Smart-Life-App. Für 71,19 € kann das System eine praktische Ergänzung für Familien sein, die Angehörige im eigenen Zuhause unterstützen möchten.
| Aktueller Amazon-Preis | 71,19 € |
| Monatliche Grundgebühr für das System | 0,00 € |
| Einmalige Anschaffungskosten | 71,19 € |
Wenn Eltern oder Großeltern möglichst selbstständig in den eigenen vier Wänden leben möchten, kann ein gut erreichbarer Hilferuf im Alltag sinnvoll sein. Das ChunHee-System kombiniert dafür einen tragbaren SOS-Taster mit einer Basisstation und einer Smartphone-Anbindung.
Der Taster kann beispielsweise am Handgelenk getragen oder an einer gut erreichbaren Stelle im Schlafzimmer oder Wohnbereich platziert werden. Wird die SOS-Taste gedrückt, gibt die Basisstation einen akustischen Alarm aus. Gleichzeitig kann über die Tuya- beziehungsweise Smart-Life-App eine Benachrichtigung an ein verbundenes Smartphone geschickt werden.
Besonders praktisch ist die Möglichkeit, den Zugriff auf das Gerät innerhalb der App mit mehreren Personen zu teilen. So können beispielsweise mehrere Kinder oder andere Angehörige eingebunden werden, anstatt die Information nur an ein einzelnes Smartphone zu senden.
Der wesentliche Unterschied zu einem einfachen Funkgong ist die WLAN-Anbindung der Basisstation. Ist das System korrekt eingerichtet und stehen Strom, WLAN und Internet zur Verfügung, kann die Benachrichtigung grundsätzlich auch auf einem Smartphone eingehen, das sich nicht im selben Gebäude befindet.
Das kann beispielsweise in einem Mehrgenerationenhaus sinnvoll sein, wenn die ältere Person eine eigene Wohnung oder Etage bewohnt. Auch Angehörige, die nur wenige Straßen entfernt wohnen, können über die App informiert werden.
Für die Funkverbindung zwischen SOS-Taster und Empfänger werden je nach Produktvariante bis zu rund 150 Meter im freien Bereich angegeben. Dieser Wert darf allerdings nicht mit der Reichweite in einem realen Gebäude gleichgesetzt werden.
Wände, Stahlbetondecken, mehrere Etagen und andere Funkquellen können die Reichweite deutlich reduzieren. Gerade wenn das System in einem größeren Haus eingesetzt werden soll, sollte deshalb jeder relevante Bereich nach der Einrichtung praktisch getestet werden.
Das ChunHee-System informiert die von euch eingerichteten Angehörigen beziehungsweise Betreuungspersonen. Es besteht jedoch keine automatische Verbindung zu einer professionellen Notrufzentrale.
Außerdem hängt die Smartphone-Benachrichtigung von der technischen Infrastruktur ab. Fällt beispielsweise das Internet oder WLAN aus, kann die App-Meldung ausbleiben. Der lokale Alarm an der Basisstation ist davon zu unterscheiden.
Für Personen, die im Ernstfall zwingend eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale oder unmittelbar professionelle Hilfe benötigen, sollte daher ein entsprechender Hausnotrufdienst geprüft werden. Das ChunHee-System ist eher als zusätzliche familiäre Hilferuf-Lösung für das Zuhause einzuordnen.
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| System | ChunHee WiFi Notrufsystem |
| Bedienung | tragbarer SOS-Taster |
| Smartphone-Meldung | ja |
| App | Tuya / Smart Life |
| Mehrere Angehörige | Freigabe über die App möglich |
| WLAN | 2,4 GHz |
| Funkreichweite | laut Hersteller bis zu 150 m unter Freifeldbedingungen |
| Alarm an der Basis | ja |
| Alarmlautstärke | je nach Variante bis zu 120 dB |
| Notrufzentrale | keine automatische Verbindung zu einem professionellen Hausnotrufdienst |
Interessant finden wir beim ChunHee-System vor allem die Verbindung aus einem sehr einfachen physischen SOS-Knopf und der Möglichkeit, Angehörige über das Smartphone zu informieren. Die Person, die Hilfe benötigt, muss dafür weder ein Smartphone bedienen noch eine komplizierte App öffnen.
Gerade in einem Mehrgenerationenhaus oder bei Angehörigen, die in unmittelbarer Nähe wohnen, kann das eine praktische Ergänzung sein. Durch die App-Freigabe lässt sich die Verantwortung außerdem auf mehrere Familienmitglieder verteilen.
Trotzdem würden wir das System klar von einem professionellen Hausnotruf unterscheiden. Die App-Meldung funktioniert nur, wenn die notwendige Technik erreichbar ist, und es wird nicht automatisch eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale eingeschaltet. Wer aufgrund einer gesundheitlichen Situation auf garantierte professionelle Hilfe angewiesen ist, sollte deshalb nicht allein auf eine WLAN-basierte Verbraucher-Lösung setzen.
Nach der Installation sollte außerdem jeder relevante Standort praktisch getestet werden: Schlafzimmer, Badezimmer, Wohnbereich, Garten und gegebenenfalls eine weitere Etage. Die theoretische Funkreichweite im Freien lässt sich nicht eins zu eins auf ein Gebäude übertragen.
Wird der gekoppelte SOS-Taster gedrückt, löst das System einen Alarm an der Basisstation aus. Bei eingerichteter WLAN- und App-Verbindung kann zusätzlich eine Smartphone-Benachrichtigung verschickt werden.
Über die Freigabefunktion der Tuya- beziehungsweise Smart-Life-App kann das Gerät mit mehreren Personen geteilt werden. Dadurch können mehrere Angehörige in die Benachrichtigung eingebunden werden.
Die betreuende Person muss sich für eine App-Benachrichtigung nicht zwingend im gleichen Gebäude befinden. Voraussetzung ist jedoch, dass Basisstation, WLAN, Internetverbindung, App und Smartphone ordnungsgemäß funktionieren.
Die untersuchte WiFi-Variante arbeitet mit einem 2,4-GHz-WLAN. Bei der Einrichtung sollte daher sichergestellt werden, dass ein entsprechendes WLAN verfügbar ist.
Der Hersteller nennt je nach Ausführung eine Reichweite von bis zu rund 150 Metern unter günstigen Freifeldbedingungen. In Gebäuden kann die tatsächliche Reichweite durch Wände und Decken erheblich geringer sein.
Für die Nutzung der hier beschriebenen Gerätefunktionen wird kein klassisches monatliches Hausnotruf-Abo benötigt. Das unterscheidet das System allerdings auch von einem professionellen Notrufdienst mit besetzter Notrufzentrale.
Nicht grundsätzlich. Das System alarmiert die eingerichtete Basisstation und verbundene Angehörige. Es besteht keine automatische Verbindung zu einer professionellen, rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale. Bei entsprechendem medizinischem oder pflegerischem Bedarf sollte ein professioneller Hausnotruf geprüft werden.
Ohne funktionierende Internetverbindung kann die Smartphone-Benachrichtigung ausfallen. Deshalb sollte das System regelmäßig getestet und nicht als einzige Notfalllösung eingesetzt werden, wenn jederzeit externe Hilfe gewährleistet sein muss.
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