PV-Rechner auf VergleichsRatgeber.de: In 5 Minuten zum passenden Angebot
Ab sofort gibt’s bei uns auf VergleichsRatgeber.de einen PV-Rechner mit Formular: kurz ausfüllen, absenden und passende Angebote einholen.
Gemeinsam mit unserem Partner TARIFCHECK24 können unsere Nutzer Angebote für Photovoltaik schnell und unkompliziert vergleichen – egal ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Doppelhaushälfte, Reihenhaus oder Gewerbeimmobilie.
Du träumst schon länger von deiner eigenen Solaranlage? Dann findest du mit dem Rechner in wenigen Minuten heraus, welche Lösung zu deinem Bedarf passt.
So funktioniert’s
Gebäudetyp & Standort angeben
Dachdetails auswählen (z. B. Dachform, Neigung, Besonderheiten)
Stromverbrauch und ggf. aktuelle Situation (z. B. bestehende Heizung) eintragen
Optional: Speicher und Wallbox angeben
Formular abschicken und Angebote erhalten
Das praktische am Formular: Du kannst direkt angeben, was für ein Dach du hast und ob du eine Wallbox möchtest. So kann im Idealfall direkt ein Gesamtangebot kalkuliert werden (PV + Speicher + Wallbox).
Ab wann lohnt sich eine PV-Anlage?
Die pauschale Antwort „ab 4.000 kWh“ ist in vielen Fällen zu grob. Heute lohnt sich eine PV-Anlage oft schon ab ca. 2.500 bis 3.000 kWh Jahresverbrauch, sofern die Dachfläche brauchbar ist und keine extremen Hindernisse vorliegen.
Die entscheidenden Faktoren 2026
Eigenverbrauch ist der wichtigste Hebel
Netzstrom kostet je nach Tarif und Versorgungssituation grob um die 30+ Cent/kWh, günstige Neukundentarife können darunter liegen, Grundversorgung kann deutlich darüber liegen. Die Einspeisevergütung für kleine Anlagen (bis 10 kWp, Überschusseinspeisung) liegt 2026 voraussichtlich nur bei rund 7,8 Cent/kWh. Damit ist wirtschaftlich meist klar: Strom selbst nutzen statt billig einspeisen.
Degression der Vergütung
Die EEG-Vergütung sinkt turnusmäßig. Wer neu baut, sollte die Planung auf Eigenverbrauchsoptimierung ausrichten (Speicher, smartes Energiemanagement, ggf. Überschussladen fürs E-Auto).
Skaleneffekte
Viele Fixkosten (Gerüst, Anmeldung, Elektrik, Wechselrichter/Planung) sind bei kleineren Anlagen kaum niedriger als bei größeren. Wenn Dach und Budget es hergeben, ist „Dach sinnvoll ausnutzen“ oft wirtschaftlicher als zu klein zu planen.
Kostenübersicht 2026
Die folgenden Werte sind grobe Durchschnittswerte als Orientierung (inkl. Montage, Wechselrichter und Anmeldung). Für Privatpersonen gilt bei PV-Anlagen unter den üblichen Voraussetzungen häufig 0 % Umsatzsteuer.
| Anlagengröße | Ohne Speicher / Ohne Wallbox | Ohne Speicher / Mit Wallbox* | Mit Speicher (5–10 kWh) / Ohne Wallbox | Mit Speicher / Mit Wallbox* |
|---|---|---|---|---|
| 6 kWp | ca. 11.200 € | ca. 12.700 € | ca. 14.500 € | ca. 16.000 € |
| 8 kWp | ca. 13.000 € | ca. 14.500 € | ca. 19.000 € | ca. 20.500 € |
| 10 kWp | ca. 14.300 € | ca. 15.800 € | ca. 20.300 € | ca. 21.800 € |
* Wallbox-Kalkulation: als grobe Orientierung ca. 1.500 € für Hardware + Standard-Installation. Je nach Leitungsweg, Absicherung und baulichen Gegebenheiten kann es günstiger oder teurer werden.
Mit oder ohne Speicher?
2026 ist ein Speicher in sehr vielen Fällen sinnvoll – vor allem, weil er den Eigenverbrauch deutlich erhöht.
Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote oft grob bei ~30 %.
Mit Speicher sind je nach Haushalt und Verbrauchsprofil häufig ~70–80 % möglich.
Warum das wichtig ist
Du verdienst bei einer PV-Anlage heute weniger durch Einspeisen, sondern vor allem dadurch, dass du teuren Netzstrom nicht kaufen musst.
Wichtige Ausnahme:
Wenn du z. B. eine Wärmepumpe hast und tagsüber regelmäßig E-Autos lädst, kann es sein, dass im Winter weniger Überschuss für einen großen Speicher übrig bleibt. Dann kann ein kleinerer Speicher oder eine andere Dimensionierung sinnvoll sein.
Speicher nachrüsten: Kosten & Aufwand
Einen Speicher nachzurüsten ist möglich, aber häufig teurer als das Komplettpaket bei Neubau.
Grobe Hardware-Orientierung:
5 kWh Speicher: ca. 1.500 – 3.500 €
10 kWh Speicher: ca. 2.500 – 4.500 €
Zusatzkosten (je nach Bestand):
Wenn der vorhandene Wechselrichter nicht passt, brauchst du ggf.
einen Hybrid-Wechselrichter (häufig grob im Bereich 1.500 – 2.500 €) oder
ein AC-gekoppeltes System (zusätzliche Komponenten/Installation).
Montage/Einbindung/Anmeldung:
Fachbetrieb: häufig grob 1.000 – 2.000 € (stark abhängig von Aufwand und Bestand)
Wichtig: Ein elektrischer Anschluss sollte fachgerecht erfolgen. Arbeiten am Netzanschluss sind in der Praxis an Vorgaben und Abnahmen gebunden.
Wallbox: 11 kW oder 22 kW?
Hier gibt es eine klare Unterscheidung:
11 kW Wallbox: in der Regel meldepflichtig
22 kW Wallbox: genehmigungspflichtig durch den Netzbetreiber
Empfehlung für die meisten Haushalte: 11 kW
Viele E-Autos laden AC ohnehin maximal mit 11 kW. 22 kW bringt im Alltag oft wenig, kann aber Aufwand und Kosten erhöhen (Genehmigung, Installation, Leitungsquerschnitt je nach Strecke/Verlegeart).
Vorteile mit E-Auto
Die Kombination aus PV + E-Auto ist einer der größten Wirtschaftlichkeitshebel:
PV-Überschussladen: Das Auto lädt bevorzugt dann, wenn PV-Strom da ist (und Speicher ggf. voll ist).
Perspektive V2H/V2G: Bidirektionales Laden entwickelt sich weiter; rechtliche und technische Rahmenbedingungen werden Schritt für Schritt ausgebaut.
THG-Quote: Kann ein zusätzlicher Baustein sein, ist aber in der Auszahlung und Höhe marktabhängig.
FAQ
Wie lange dauert das Ausfüllen?
In der Regel nur ein paar Minuten. Je genauer du Dach und Verbrauch angibst, desto passender werden die Angebote.
Kann ich auch ohne Speicher anfragen?
Ja. Du kannst Speicher und Wallbox flexibel an- oder abwählen.
Für welche Gebäude ist der Rechner geeignet?
Für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Gewerbeimmobilien.
Erhalte ich direkt ein fertiges Angebot?
Du bekommst passende Angebote/Anfragen auf Basis deiner Angaben. Je nach Fall sind Rückfragen möglich, damit die Kalkulation sauber wird.